VMware ablösen – Virtualisierung mit Proxmox VE

Ihre virtuellen Server laufen auf VMware, und die nächste Verlängerung wird teuer? Ich migriere Ihre Umgebung auf Proxmox VE – geplant, Schritt für Schritt und mit einer Datensicherung, die von Anfang an mitgedacht ist.

Ausgangslage

Warum jetzt handeln?

  • Abo statt KauflizenzSeit der Übernahme durch Broadcom Ende 2023 gibt es VMware nur noch im Abonnement, Produkte wurden zu größeren Paketen zusammengelegt. In einer Umgebung, die ich betreut habe, wären die Kosten bei unverändertem Weiterbetrieb auf das Zwölffache gestiegen – kein Einzelfall, andere berichten von noch höheren Steigerungen.
  • Abhängig von einem HerstellerLizenzmodell, Preise und Produktumfang bestimmt der Hersteller – Ihre Planung richtet sich nach dessen Strategie.
  • Migration wirkt riskantDutzende virtuelle Server, Abhängigkeiten zwischen Systemen, Backups – ein Umzug scheint so aufwendig, dass er immer weiter verschoben wird.
Die Lösung

Was sich für Sie ändert

Ich migriere Ihre virtuellen Server von VMware vSphere bzw. ESXi auf Proxmox VE – eine ausgereifte Virtualisierungsplattform auf Basis von Debian Linux, die als freie Software ohne Lizenzzwang betrieben werden kann. Für Unternehmen empfehle ich die Subscription des Herstellers: besser getestete Updates, Support direkt durch Proxmox – und ein Beitrag zur Weiterentwicklung.

Dazu gehören von Anfang an Speicher mit OpenZFS und eine Datensicherung mit Proxmox Backup Server bzw. ZFS-Replikation – damit die neue Umgebung nicht nur günstiger, sondern auch robuster ist als die alte.

Für kurze Umstellungszeiten gibt es zwei bewährte Wege: Mit dem Import-Assistenten von Proxmox startet ein Server schon auf der neuen Plattform, während seine Daten im Hintergrund noch kopiert werden. Alternativ dient ein gemeinsamer Netzwerkspeicher als Brücke: Die Datenträger ziehen vorab um – je nach VMware-Lizenz sogar im laufenden Betrieb –, ausgeschaltet wird der Server nur für die eigentliche Umschaltung.

Mit dem zweiten Weg habe ich selbst eine Umgebung mit über 100 virtuellen Servern von VMware auf Proxmox VE umgestellt – Anfang 2024, noch bevor es den Import-Assistenten gab. Diese Erfahrung fließt in jede Migration ein.

VMwarebisherige Plattform
Netzwerkspeichergemeinsame Brücke für beide Plattformen
Proxmox VEneue Plattform
Die Datenträger ziehen vorab um – je nach VMware-Lizenz sogar im laufenden Betrieb. Ausgeschaltet wird ein Server nur für die eigentliche Umschaltung.
Ablauf

In vier Schritten zum Ziel

  1. Erstanalyse

    Wie groß ist die Umgebung, welche Systeme hängen voneinander ab, wann läuft Ihre VMware-Lizenz aus?

  2. Bestandsaufnahme & Konzept

    Inventar aller virtuellen Server, Zielarchitektur mit Speicher und Datensicherung, Reihenfolge der Migration mit Rückfallweg.

  3. Migration

    Die virtuellen Server ziehen schrittweise um – mit kurzen, vorher abgestimmten Wartungsfenstern.

  4. Betrieb

    Auf Wunsch übernehme ich Monitoring, Updates und Backups. Grundgebühr je nach Umfang, Eingriffe nach Aufwand.

Ergebnis

Was Sie davon haben

  • Keine VMware-Lizenz- oder Abokosten mehr
  • Datensicherung und Replikation von Anfang an Teil der Plattform
  • Offene Formate – Ihre virtuellen Server bleiben portierbar
  • Migrationserfahrung aus der Praxis – nicht aus dem Lehrbuch
Transparenz

So wird abgerechnet

Kennenlernen

30 Minuten, kostenlos und unverbindlich: Ihre Ausgangslage, Ihre Ziele – und ob wir zusammenpassen.

Erstanalyse

Für ein klar umrissenes Vorhaben: eine bezahlte Stunde mit Einschätzung und Empfehlung, bei Auftrag eine Stunde gutgeschrieben. Größere Vorhaben starten mit einer Bestandsaufnahme nach Aufwand.

Umsetzung nach Aufwand

Jede Umgebung ist anders – deshalb gibt es keine Paketpreise mit Risikoaufschlag. Abgerechnet wird der tatsächliche Aufwand, nachvollziehbar dokumentiert.

Betrieb (optional)

Betriebsverantwortung mit Monitoring, Updates und Backups für eine monatliche Grundgebühr, die mit Ihrer Umgebung skaliert. Eingriffe nach Aufwand.

Mehr dazu →

Lohnt sich das für Ihr Unternehmen?

Das klären wir zuerst in einem kostenlosen Kennenlernen – mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie „nein“ lautet. Für die genaue Bestandsaufnahme folgt dann die Erstanalyse.

Häufige Fragen

Fragen, die mir oft gestellt werden

Wie lange sind die Server bei der Migration nicht erreichbar?

Meist nur kurz. Entweder startet der Server per Import-Assistent schon auf Proxmox, während die Daten noch im Hintergrund kopiert werden, oder seine Datenträger ziehen vorab über einen gemeinsamen Netzwerkspeicher um und er wird nur für die Umschaltung ausgeschaltet. Ob die Datenträger dabei im laufenden Betrieb verschoben werden können, hängt von Ihrer VMware-Lizenz ab. Die übrigen Server laufen währenddessen weiter.

Brauchen wir neue Hardware?

Nicht unbedingt. Oft lässt sich vorhandene Hardware weiter nutzen. Ob das sinnvoll ist, prüfe ich in der Bestandsaufnahme.

Ist Proxmox VE wirklich kostenlos?

Proxmox VE ist freie Software und kann ohne Lizenz betrieben werden. Für produktive Umgebungen empfehle ich die Subscription des Herstellers: Sie bringt besser getestete Updates und Support durch Proxmox und unterstützt die Entwicklung – zu einem Preis, der im Vergleich zu VMware sehr günstig ist.

Braucht ZFS nicht sehr viel Arbeitsspeicher?

Nein. Der Lesecache von ZFS lässt sich begrenzen; in der Praxis kommt man mit etwa 1 GB Arbeitsspeicher pro Terabyte Speicher gut aus. Teuer wird erst die Deduplizierung – und die setze ich nicht ein.

Was passiert mit unseren Backups?

Die Datensicherung wird mit umgestellt – auf Proxmox Backup Server und ZFS-Replikation. Die bisherige Backup-Software können Sie danach ablösen.

  • Proxmox VE
  • Proxmox Backup Server
  • OpenZFS
  • Debian Linux
  • Ansible