Datensicherung & Notfallvorsorge

Backups, die einen Ransomware-Angriff überstehen, eine Wiederherstellung, die regelmäßig getestet wird, und ein Notfallplan, mit dem Sie im Ernstfall handlungsfähig bleiben.

Ausgangslage

Warum jetzt handeln?

  • Ransomware verschlüsselt auch BackupsAngreifer suchen gezielt nach Sicherungen im Netzwerk. Ist das Backup vom befallenen Server aus erreichbar, ist es oft mit verloren.
  • Niemand hat die Wiederherstellung geprobtDass ein Backup läuft, heißt nicht, dass es sich zurückspielen lässt – und wie lange das dauert, weiß meist niemand.
  • Kein Plan für den ErnstfallWas wird zuerst wiederhergestellt? Wer entscheidet? Wo sind die Zugangsdaten? Ohne Notfallplan wird ein Ausfall zur Krise.
  • Gefangen im Format eines AnbietersLiegen Ihre Daten in proprietären Formaten oder bei einem einzigen Anbieter, ist auch der Ausstieg ein Risiko.
Die Lösung

Was sich für Sie ändert

Ich baue Ihre Datensicherung nach der 3-2-1-Regel auf: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Systemen, eine davon außer Haus – verschlüsselt.

Kern ist die Pull-Replikation: Nicht Ihr Server schiebt die Daten auf das Backup, sondern der Backup-Server holt sie sich ab. Ein kompromittierter Server hat so keinen Zugriff auf die Sicherungen. ZFS-Snapshots ermöglichen dabei schnelle Wiederherstellungen auf frühere Stände – auf dem Fileserver sogar durch die Mitarbeitenden selbst, über „Vorgängerversionen“ im Windows-Explorer.

Dazu gehört ein dokumentierter Notfallplan: was in welcher Reihenfolge wiederhergestellt wird, wer was entscheidet und wie lange es dauern darf. Und eine Exit-Strategie, damit Sie mit Ihren Daten jederzeit umziehen können.

Ihr ServerDaten mit ZFS-Snapshotskein Zugriff auf die Sicherungen
Backup-Serverviele Wiederherstellungspunkte
Außer Hauszweiter Standort oder Rechenzentrum
Die Verbindung geht immer vom Backup-Server aus. Ein befallener Server kann die Sicherungen deshalb weder erreichen noch verschlüsseln.
Ablauf

In vier Schritten zum Ziel

  1. Erstanalyse

    Welche Daten und Systeme sind kritisch, und wie lange dürfen sie ausfallen?

  2. Konzept

    Sicherungsziele, Aufbewahrungsfristen, Standort der Kopie außer Haus und Ablauf im Notfall.

  3. Umsetzung

    Aufbau der Sicherung mit Pull-Replikation, Verschlüsselung und automatischer Überwachung.

  4. Test & Notfallplan

    Wiederherstellung wird geprobt und dokumentiert. Der Notfallplan liegt griffbereit – auch auf Papier.

Ergebnis

Was Sie davon haben

  • Sicherungen, die ein befallener Server nicht erreichen kann
  • Wiederherstellung, die geprobt ist – mit bekannter Dauer
  • Ein Notfallplan, der im Ernstfall Entscheidungen erleichtert
  • Ihre Daten in offenen Formaten – jederzeit portierbar
Transparenz

So wird abgerechnet

Kennenlernen

30 Minuten, kostenlos und unverbindlich: Ihre Ausgangslage, Ihre Ziele – und ob wir zusammenpassen.

Erstanalyse

Für ein klar umrissenes Vorhaben: eine bezahlte Stunde mit Einschätzung und Empfehlung, bei Auftrag eine Stunde gutgeschrieben. Größere Vorhaben starten mit einer Bestandsaufnahme nach Aufwand.

Umsetzung nach Aufwand

Jede Umgebung ist anders – deshalb gibt es keine Paketpreise mit Risikoaufschlag. Abgerechnet wird der tatsächliche Aufwand, nachvollziehbar dokumentiert.

Betrieb (optional)

Betriebsverantwortung mit Monitoring, Updates und Backups für eine monatliche Grundgebühr, die mit Ihrer Umgebung skaliert. Eingriffe nach Aufwand.

Mehr dazu →

Lohnt sich das für Ihr Unternehmen?

Das klären wir zuerst in einem kostenlosen Kennenlernen – mit einer ehrlichen Einschätzung, auch wenn sie „nein“ lautet. Für die genaue Bestandsaufnahme folgt dann die Erstanalyse.

Häufige Fragen

Fragen, die mir oft gestellt werden

Reicht ein NAS mit Backup-Software?

Als eine von mehreren Kopien kann ein NAS sinnvoll sein. Ist es aber vom Netzwerk aus beschreibbar, kann Ransomware es mit verschlüsseln. Entscheidend sind eine getrennte, nicht erreichbare Kopie und eine Kopie außer Haus.

Wie schnell sind wir nach einem Ausfall wieder arbeitsfähig?

Das hängt von Datenmenge und Systemen ab. Genau deshalb legen wir die Ziele im Konzept fest und prüfen sie im Wiederherstellungstest.

Wo liegt die Kopie außer Haus?

An einem zweiten Standort oder in einem Rechenzentrum Ihrer Wahl – verschlüsselt, sodass dort niemand Ihre Daten lesen kann.

Wer kontrolliert, ob die Sicherungen funktionieren?

Die Backup-Überwachung prüft jede Sicherung automatisch. Im Rahmen meines Betriebsservice kümmere ich mich darum, wenn etwas fehlt.

  • OpenZFS
  • Proxmox Backup Server
  • Proxmox VE
  • Checkmk